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Fr18Okt2019

EM-Qualifikation: Fabienne Heerdt im Hexenkessel

Wasserball > News

Von Wolfgang Philipps

Borghorst – Deutschlands Wasserballerinnen müssen nach einem Wechselbad der Gefühle um das EM-Ticket bangen: Auf dem Weg zu den Europameisterschaften in Budapest (Ungarn/12. bis 26. Januar) unterlag die Vertretung des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) im ersten von zwei Qualifikationsspielen gegen Rumänien auswärts in Focsani vor großer Kulisse nach einer 8:6-Führung beim Seitenwechsel noch mit 13:14 (4:2, 4:4, 2:5, 3:3) Toren.

Zum 13-köpfigen DSV-Aufgebot gehörte erneut die Borghorsterin Fabienne Heerdt, die in der Bundesliga für den Meisterschaftsritten SV Nikar Heidelberg an den Start geht. Die beim SV Olympia Borghorst mit der Sporttart groß gewordene Studentin erlebte ihrem zweiten Auswärtsauftritt in den deutschen Farben nicht nur Spannung pur, sondern auch eine in dieser Form bisher unbekannte Hexenkesselatmosphäre: Mehr als 400 lautstarke Zuschauer drängten sich auf den Tribünen der neuen Schwimmhalle in Focsani, die mit einer Beckengröße von 33 x 25 Metern zudem die exakten Maße für ein Wasserballspielfeld bot und für ein regelrechtes Arenafeeling sorgte.

Trotz des krankheitsbedingten Fehlens von Bundesligatorschützenkönig Belén Vosseberg (Spandau 04) hatte die DSV-Auswahl in der torreichen Partie zur Halbzeit mit 8:6 geführt und lag auch im dritten Abschnitt bis zum Stand von 9:8 (21.) durchweg in Front. Allerdings verloren die Deutschen nach dem Seitenwechsel den Faden und sahen sich im Schlussabschnitt zwischenzeitlich sogar einem 10:13-Rückstand (26.) gegenüber. „Es war kein schönes Spiel. Wir haben unsere Leistung nicht abgerufen, hatten Schusspech und haben zu viele individuelle Fehler gemacht“, zeigte sich Fabienne Heerdt von der Dramatik und der aus der Bundesliga absolut ungewohnten Kulisse aufgewühlt.

Das Rückspiel und damit auch die Entscheidung um das EM-Ticket findet aus Sicht der 22-Jährigen quasi vor der Haustür statt: Gespielt wird am 26. Oktober im Duisburger Schwimmstadion, wobei aus deutscher Sicht ein Sieg mit zwei Toren gefordert ist. „Die Ausgangsposition ist gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass Belén Vosseberg gefehlt hat“, ist ihr Vereinstrainer Dr. Kai van der Bosch dennoch zuversichtlich.

Do3Okt2019

Fabienne Heerdt debütiert in der Nationalmannschaft

Wasserball > News

Borghorst – Der traditionsreiche Borghorster Wasserballsport kann einen weiteren Akteur mit internationalen Einsätzen vermelden: Die beim SV Olympia Borghorst groß gewordene Fabienne Heerdt debütierte gleich zum Saisonstart in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei einem Sechs-Nationen-Turnier im slowakischen Kosice.

Fabienne Heerdt gehörte zusammen mit Vereinskameradin Emma-Eliza Koch (l.) zu den vier Neulingen in deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Foto: Verein

Die Tochter des langjährigen Borghorster Trainers Wolfgang Heerdt hatte in der Jugend- wie auch Frauenmannschaft des SVO gespielt und war 2015 zum Bundesligisten SV Blau-Weiß Bochum gegangen. Anfang des Jahres war Heerdt nach einer mehrmonatigen Spielpause in der laufenden Saison zum deutschen Meister SV Nikar Heidelberg gewechselt. Dort holte die 22-Jährige nicht nur Bronze in der Bundesliga wie auch dem DSV-Pokal, sondern schaffte auch in der bundesweiten Torschützenlisten den Sprung unter die Top zehn. Unter dem neuen Auswahltrainer Arno Troost (Bochum) kam nun auch die erste Einladung in die Nationalmannschaft, obwohl Heerdt als Jugendliche kein einziges Länderspiel absolviert hatte.

Das Turnier um den Pia-Cup in Kosice war 14 Monate nach dem achten Platz bei den Europameisterschaften 2018 in Barcelona (Spanien) der erste internationale Auftritt der deutschen Frauen. Die mit vier Neulingen und vielen jüngeren Aktiven angetretene DSV-Auswahl war mit einem 20:3-Sieg gegen das spätere Schlusslicht Ukraine und einem 8:8-Unentschieden gegen den EM-Neunten Serbien verheißungsvoll gestartet. Es folgten drei Niederlagen gegen die Vereinsteams von Gastgeber SG Olympia Kosice (8:10), CSS Verona (Italien/8:13) und VK Eger (Ungarn/5:12), so dass am Ende nur Platz fünf blieb.

Fabienne Heerdt kam in allen fünf Partien zum Einsatz und konnte sich gegen Verona auch in der Torschützenliste eintragen. „Es war aufregend und lehrreich zugleich, mein erstes internationales Wasserballspiel in der Slowakei zu bestreiten. Natürlich habe ich mittlerweile schon einige Bundesligaspiele bestritten, aber plötzlich in einem anderen Land für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen, ist etwas vollkommen Neues gewesen“, berichte die 22-Jährige von ihrem Debüt in den DSV-Farben.

Die Resultate spielten laut Co-Trainer Sven Schulz (Chemnitz) nur eine untergeordnete Rolle: „Wir wollten nach der Länderspielpause ein Spielsystem etablieren, dafür war das Turnier genau richtig.“ Der Auftritt in der Slowakei ist die wichtigste Vorbereitungsmaßnahme auf die beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Rumänien, die am 12. Oktober auswärts in Focsani sowie am 26. Oktober in Duisburg zur Austragung kommen werden. Fernziel ist die Europameisterschaft 2020, die bereits in der zweiten Januar-Hälfte in der Wasserball-Hochburg Budapest (Ungarn) zur Austragung kommen wird.

Fabienne Heerdt ist nicht die erste Borghorster Wasserballerin, die es zu internationalen Ehren gebracht hat: Carola Hartwig gewann in der Bundesliga mehrere deutsche Meisterschaften mit dem SV Blau-Weiß Bochum und war 1997 in Sevilla (Spanien), 1999 in Prato (Italien) und 2001 in Budapest (Ungarn) auf gleich drei Europameisterschaften vertreten. Bastian Schmellenkamp stieg 2014 mit Deutschlands Nachwuchs bei den U19-Europameisterschaften in Tiflis (Georgien) ins Becken. 2018 spielte er in Australiens Nationalliga bei den Queensland Breakers und ist inzwischen stellvertretender Spielführer beim sechsmaligen deutschen Meister ASC Duisburg.

 

Di22Jan2019

Pokalkracher im Borghorster Kombibad!

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Niemand geringeren als den aktuellen Pokalsieger und amtierenden deutschen Meister SV Nikar Heidelberg empfangen die Wasserballerinnen des SV Olympia Borghorst am Samstag im Kombibad.

Im Viertelfinale des DSV-Pokals – es haben sich nur acht Mannschaften für den Wettbewerb gemeldet – nimmt der SVO als absoluter Underdog teil und hat mit dem Team aus Baden-Württemberg einen echten Hochkaräter zugelost bekommen. Die Heidelbergerinnen belegen zwar aktuell „nur“ den viertel Tabellenplatz in der Bundesliga, doch das letzte Spiel gegen Hamburg konnten sie deutlich mit 14:1 für sich entscheiden und reisen daher mit ordentlich Rückenwind und als eindeutiger Favorit ins Münsterland. Daher gehen die Borghorsterinnen auch ohne große Erwartungen in die Partie. Die oberste Devise lautet: Bloß nicht blamieren, die Anzahl der Gegentore in Grenzen halten und vielleicht selbst das ein oder andere Tor erzielen. „Wir wollen es den Heidelbergerinnen möglichst schwer machen und unseren hoffentlich zahlreichen Zuschauern tollen Sport bieten“, fasst Trainer Tobias Schlieckmann die Zielsetzung zusammen. Da sich die Mannschaft aktuell noch im Wiederaufbau befindet hat man in der laufenden Saison auf eine Teilnahme am Ligabetrieb verzichtet und legt den Fokus auf ein intensives Training und eben dieses Pokalspiel.

Angeschwommen wird um 19:30 Uhr im Borghorster Kombibad und Zuschauer sind herzlich willkommen. 

Di29Jan2019

DSV-Pokal-Viertelfinale: Achtungserfolg für den SV Olympia Borghorst

Wasserball > News

Die befürchtete Blamage blieb aus. Mit einem achtbaren 4:17 verabschiedete sich der SV Olympia Borghorst gegen den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger SV Nikar Heidelberg aus dem DSV-Pokal. „Wir haben klasse gekämpft und es unserem Gegner nicht leicht gemacht“, war Trainer Tobias Schlieckmann mehr als zufrieden mit der Leistung seines Teams. Allen voran Torfrau Julia König zeigte eine überragende Partie und konnte gleich mehrere hundertprozentige Chancen vereiteln.  Auf dem Feld war es besonders Svenja Bordewick, die ein ums andere Mal gefährlich vorm Tor der Heidelbergerinnen auftauchen konnte und gleich im ersten Viertel dafür sorgte, dass die erste Führung des Bundesligisten nicht lange hielt. Nur 30 Sekunden nach dem 0:1 schloß Bordewick einen Angriff der SVOlerinnen mit einem traumhaften Wurf in den Winkel zum 1:1 ab. Das sollte aber auch das letzte Mal sein, dass Gleichstand herrschte. Doch die Borghorsterinnen brachen zu keinem Zeitpunkt ein und sogar in jedem Spielviertel ein Tor erzielen. Erfolgreich abschließen konnten neben Svenja Bordewick (zwei Mal) auch ihre Schwester Katrin Bordewick und Sandra Schlieckmann. Doch auch die anderen SVOlerinnen zeigten eine gute Partie und sorgten dafür, dass das Ergebnis zwar deutlich war, aber im Rahmen blieb. So blickt Tobias Schlieckmann auch positiv gestimmt in die Zukunft: „Wir wollen den Schwung mitnehmen, im Training weiter Gas geben und eventuell dann in der nächsten Saison unser Können auch in der Liga zeigen.“ 

SV Olympia Borghorst – SV Nikar Heidelberg 4:17 (1:4, 1:5, 1:4, 1:4)

SVO: Julia König -  Martina Beckonert, Katharina Köning, Amelie Köhler, Katrin Bordewick (1), Laura Ribbers, Lena Ribbers, Elisa Kreft, Svenja Bordewick (2), Luna-Maris Hüls, Sandra Schlieckmann (1), Sara Middendorf, Anna-Marina Wensing

 

Do15Nov2018

Wasserball-Damen: Durchmarsch in Stolberg

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Ohne Erwartungen angereist, entwickelte sich das Wasserballturnier des Stolberger SV für die Damenmannschaft des SV Olympia Borghorst zu einem unerwarteten Erfolg.

Die Wasserballdamen des SVO gewannen das Turnier des Stolberger SV.

 

Die wieder formierte Truppe rund um die aus der Bundesligamannschaft des Blau-Weiß Bochum zurückgekehrten Spielerinnen Svenja Bordewick und Fabienne Heerdt wollte das Wochenende nutzen, um erste gemeinsame Spielerfahrungen zu sammeln. Doch dann kam es anders als gedacht. Im Sechserfeld musste im Hallenbad Glashütter Weiher zunächst Jeder gegen Jeden ran. Borghorst startete direkt furios mit einem 10:3-Auftaktsieg gegen SGW Bielefeld und war anschließend auch gegen Westfalen Dortmund (8:2) und RISC Brüssel (4:1) erfolgreich. Es folgte die Partie gegen den Vorjahressieger aus Düsseldorf. Doch auch gegen die Mitfavoriten aus der Landeshauptstadt zeigen die SVOlerinnen keine Schwäche und siegten deutlich mit 8:2, ebenso wie im letzten Spiel der Vorrunde gegen die Heimmannschaft aus Stolberg (9:3).  Mit weißer Weste zog der SVO damit ins Finale ein und musste hier erneut gegen die Damen aus Brüssel ran. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel und Borghorst führte zur Halbzeit zunächst nur mit 2:1, konnte sich aber im Laufe der Partie steigern, gewann erneut deutlich mit 5:2 und nahm nach diesem durchweg erfolgreichen Wochenende den Pokal des Turniersiegers mit nach Hause.

   
   

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